Health Makers Festival 2026
Programm 2026
Ein Tag, fünf Bühnen, über 30 Sessions: von Keynotes auf der Main Stage bis zu interaktiven Workshops auf Future, Vision, Impact & Growth Stage. Klick dich durch das Programm und stell dir deinen Festival-Tag zusammen.
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Opening
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Auftakt zum HEALTH MAKERS FESTIVAL 2026: Die Gründerinnen Julia und Lena eröffnen den Tag gemeinsam mit Claudia Reiterer unter dem Motto „NOW OR NEVER – (Y)OUR HEALTH. (Y)OUR FUTURE.“ und stimmen euch auf einen Tag voller Wissenszugewinne in unterschiedlichen Formaten, bereichernden Begegnungen und zukunftsgerichteten Lösungen rund um das Thema Prävention ein.
Wie Universitäten die Gesundheit der Zukunft gestalten.
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Seit Jänner 2026 ist Annemarie Weißenbacher Rektorin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität – als erste Frau an der Spitze und als jüngste Rektorin in der Geschichte der PMU. 👏
Davor? Eine beeindruckende Laufbahn als Viszeral- und Transplantationschirurgin, internationale Forschungsjahre in Oxford und der klare Anspruch, Medizin, Wissenschaft und Gesundheitssystem aktiv weiterzuentwickeln
Hochschulen sind weit mehr als Ausbildungsstätten – sie sind Motor für Forschung, Innovation und den Nachwuchs, der unser Gesundheitssystem von morgen prägt. Diese Keynote zeigt, welche Verantwortung Bildung für eine präventive, vernetzte und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung trägt.
Prävention - NOW OR NEVER
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Die Zukunft der Gesundheit entscheidet sich nicht im Behandlungszimmer, sondern lang davor.
Vom Gesundheitswesen zum Gesundheits-System. Prävention ist weit mehr als eine Ergänzung bestehender Versorgung – sie ist der Schlüssel zu mehr gesunden Lebensjahren, besserer Lebensqualität und langfristiger Finanzierbarkeit. Auf der Main Stage diskutieren führende Köpfe aus Gesundheit, Politik, Wissenschaft und Innovation, wie der Paradigmenwechsel von der Reparaturmedizin zur echten Vorsorge gelingen kann.
Future Primary Health Care Unit: Primärversorgungseinheiten 2040
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In Kleingruppen entwerfen die Teilnehmer:innen ein Zukunftsbild einer Primärversorgungseinheit im Jahr 2040. In einem interaktiven Werkstattformat entstehen innovative Zukunftsbilder einer wohnortnahen, vernetzten, personzentrierten und nachhaltigen Gesundheitsversorgung.
Zahlen, Macht, Gesundheit - wer finanziert die Zukunft?
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Gesundheit kostet.
Doch die entscheidende Frage ist nicht nur, wie viel wir ausgeben, sondern wofür. Zwischen steigenden Kosten, knappen Ressourcen und wachsenden Erwartungen steht das Gesundheitssystem vor grundlegenden Entscheidungen: Wer finanziert die Zukunft? Wer setzt die Prioritäten? Und wie schaffen wir Anreize, die Gesundheit fördern statt Krankheit verwalten?
Auf der Main Stage diskutieren wir über Geld, Macht und Verantwortung im Gesundheitswesen – und darüber, wie Finanzierung so gestaltet werden kann, dass sie Prävention, Innovation und eine hochwertige Versorgung gleichermaßen ermöglicht.
KI-Werkstatt: Dein KI-Sparringpartner aus Daten & Dokumenten
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In einer kompakten Mini-Ausgabe seiner KI-Werkstatt zeigt Nahed Hatahet, wie aus den eigenen Dokumenten und Daten ein „KI-Sparringpartner“ entsteht – ein digitaler Begleiter, der Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen im Arbeitsalltag unterstützt. Ein praxisnahes Hands-on-Format zum Ausprobieren, Mitdenken und Mitnehmen.
Health Readiness – Die fehlende Brücke zwischen Wissen und Verhalten
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Warum gelingt Gesundheitsförderung trotz immer mehr Wissen so oft nicht? Menschen möchten gesünder leben, Prävention gewinnt an Bedeutung und dennoch bleiben Verhaltensänderungen häufig aus. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im fehlenden Wissen, sondern in der fehlenden Health Readiness – der Bereitschaft und den Rahmenbedingungen, Gesundheit tatsächlich umzusetzen.
In diesem interaktiven Workshop stellt Charlotte Hager das von ihr entwickelte Health Readiness Modell vor. Gemeinsam machen wir sichtbar, warum gut gemeinte Gesundheitsmaßnahmen häufig wirkungslos bleiben, wo die größten Umsetzungsbarrieren liegen und welche Rolle Menschen, Unternehmen, Politik und Gesundheitsorganisationen dabei spielen.
Die Teilnehmer:innen analysieren gemeinsam die entscheidenden Hebel für nachhaltige Veränderung und entwickeln konkrete Ansätze, wie Gesundheitskompetenz, Prävention und gesundheitsförderliche Strukturen wirksam miteinander verbunden werden können. Ziel ist es, Gesundheit nicht länger als individuelle Verantwortung zu verstehen, sondern als gemeinsames Zukunftsthema, das nur durch das Zusammenspiel aller relevanten Akteur:innen erfolgreich gestaltet werden kann.
900 von 1.000 Gesundheitsfällen: Wie wir Self Care endlich systematisch stärken
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Hintergrund ist die sozialmedizinische Faustregel, wonach von 1.000 Gesundheitsproblemen rund 900 durch Eigenversorgung bewältigt werden, 90 in der Hausarzt- bzw. Primärversorgung, neun in der ambulanten Fachversorgung und nur ein Fall stationär behandelt wird. Diese Verteilung macht sichtbar, dass Gesundheit in den allermeisten Fällen nicht erst im professionellen Versorgungssystem beginnt. Menschen treffen täglich selbst Entscheidungen: Sie beobachten Beschwerden, setzen einfache Maßnahmen, suchen Informationen, lassen sich in der Apotheke beraten oder greifen auf bewährte Consumer-Health-Produkte zurück.
Gerade diese 900 Fälle werden in der gesundheitspolitischen Diskussion jedoch häufig kaum wahrgenommen. Im Mittelpunkt stehen meist die besonders komplexen, kostenintensiven oder bereits behandlungsbedürftigen Fälle. Dabei liegt in einer gut unterstützten Eigenversorgung ein enormes Potenzial: für mehr Gesundheitskompetenz, schnellere Orientierung und einen gezielteren Einsatz der vorhandenen Versorgungsressourcen.
Self Care darf dabei nicht bedeuten, Menschen mit ihrer Gesundheit allein zu lassen oder Verantwortung aus dem System auszulagern. Sichere Eigenversorgung braucht verlässliche Informationen, qualifizierte Beratung, geeignete und sichere Produkte sowie klare Grenzen. Menschen müssen erkennen können, was sie selbst tun können, wann die Apotheke die richtige Anlaufstelle ist und wann eine ärztliche oder stationäre Versorgung notwendig wird.
Der Workshop richtet den Blick daher bewusst auf die große Zahl alltäglicher Gesundheitsprobleme und stellt die Frage, wie Self Care von einer weitgehend individuellen Praxis zu einem systematisch unterstützten Bestandteil einer modernen, solidarischen Gesundheitsversorgung weiterentwickelt werden kann.
Debate Battle: Health Clash
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Zwei konträre Teams, zwei pointierte Thesen, zehn Minuten Schlagabtausch – und am Ende entscheidet das Publikum per Voting. Ein zugespitztes Format, das die großen Streitfragen der Gesundheitsbranche auf die Bühne holt. Bist du dabei?
Digital Healthcare wirkt: Evidenz entlang der Patient Journey
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Digitalisierung im Gesundheitswesen wird mit großen Erwartungen verbunden. Doch welchen konkreten Nutzen bringt sie tatsächlich – für Patient:innen, Gesundheitseinrichtungen und das Gesundheitssystem? Wo entstehen messbare Effizienzgewinne und welche Voraussetzungen braucht es, damit digitale Lösungen ihr Potenzial entfalten?
Auf der Future Stage werden die Ergebnisse der Studie „Der Bruttonutzen von Digital Healthcare entlang der Patient Journey – primärdatenbasierte Evidenz zu Effizienzgewinnen“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um Österreichs erste Studie zur Digital Patient Journey. Die Untersuchung des Competence Center Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions und der Economica GmbH liefert fundierte Erkenntnisse darüber, wie digitale Gesundheitslösungen Versorgungsprozesse optimieren, Einrichtungen entlasten und die Patientenerfahrung verbessern können.
Gemeinsam diskutieren die Studienautor:innen, welche Erkenntnisse sich daraus für die Gestaltung der digitalen Patient Journey und die Zukunft der Gesundheitsversorgung ableiten lassen.
Früherkennung: Krankheiten begegnen, bevor sie entstehen
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Früher erkennen. Besser handeln. Leben retten.
Viele Krankheiten wären heute deutlich besser behandelbar – wenn sie rechtzeitig erkannt würden. Dennoch werden Vorsorge- und Früherkennungsangebote oft zu wenig genutzt. Woran liegt das? Und wie schaffen wir es, Menschen früher zu erreichen, bevor aus Risiken Diagnosen werden?
Gemeinsam mit Martina Löwe, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, widmet sich dieser Workshop einer der wirkungsvollsten Maßnahmen im Gesundheitswesen: der Früherkennung. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt sie, wie erfolgreiche Awareness-Kampagnen entstehen, warum Gesundheitskommunikation eine Schlüsselrolle spielt und welche Hebel nötig sind, um Prävention und Vorsorge stärker im Alltag zu verankern.
Ein praxisnaher Workshop über Gesundheitskompetenz, Verhaltensänderung und die Frage, wie wir aus Wissen tatsächliches Handeln machen. Denn Prävention beginnt nicht in der Arztpraxis – sondern dort, wo Menschen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen.
PräNUDGE: Selbstberichtete Daten und die Eigenverantwortung von Bürger:innen in der Prävention
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ELGA kennt deine Diagnosen, deine Befunde, deine Laborwerte – aber nichts davon, wie du lebst. Ob du rauchst, wie du dich bewegst, ernährst oder schläfst, wie es deiner mentalen Gesundheit geht: All das entscheidet mit über dein Krankheitsrisiko, taucht aber in keiner klassischen Gesundheitsdatenquelle auf.
Genau hier setzen selbstberichtete Daten an – nicht als Ersatz, sondern als wertvolle Ergänzung zu Diagnosen und Laborwerten. Sie holen Menschen aus der Rolle der Betreuten und machen sie zu aktiven Mitgestalter:innen ihrer Gesundheit. Am Beispiel von PräNUDGE, einem Konsortium aus 14 Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitspraxis, zeigen wir, wie aus vertrauenswürdig erhobenen Lifestyle-Daten strukturierte Gesundheitsprofile entstehen – nutzbar für Gesundheitsdienstleister:innen, Forschung und die Menschen selbst.
Eine Session über Eigenverantwortung, die nicht bei Appellen bleibt, sondern zeigt, wie sie technisch und gesellschaftlich tatsächlich eingelöst werden kann.
Das österreichische Gesundheitswesen – digital, reformiert, intelligent?
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Kaum ein Bereich steht so stark unter Veränderungsdruck wie das Gesundheitswesen. Digitale Technologien, Künstliche Intelligenz und neue Formen der Zusammenarbeit eröffnen enorme Chancen – gleichzeitig bleiben viele Reformvorhaben hinter den Erwartungen zurück.
Wie digital ist Österreichs Gesundheitssystem wirklich? Wo schaffen Innovationen bereits messbaren Mehrwert und welche Weichen müssen gestellt werden, damit aus einzelnen Digitalprojekten ein intelligentes Gesamtsystem wird? Auf Basis der neuen Studie von KPMG und SOLVE diskutieren wir den Status quo, die größten Herausforderungen und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem modernen, vernetzten und zukunftsfähigen Gesundheitswesen.
Gut altern: Gesundheit über die ganze Lebensspanne
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Wir werden älter als je zuvor – die entscheidende Frage ist, wie wir diese gewonnenen Jahre verbringen. Wie können wir Gesundheit, Mobilität und Lebensqualität möglichst lange erhalten? Welche Rolle spielen Prävention, moderne Versorgung, soziale Teilhabe und neue Technologien dabei?
Dieses Format beleuchtet, wie wir gesundes Altern fördern, Krankheiten vorbeugen und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten können. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie wir aus einer alternden Gesellschaft eine gesunde Gesellschaft machen und wie wir als Gesellschaft dem wachsenden Bedarf nach Pflege und Betreuung begegnen wollen.
Führung im Gesundheitswesen
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New Leadership im Gesundheitswesen – Warum alte Führungsmuster nicht mehr funktionieren.
Die Herausforderungen im Gesundheitswesen werden größer, die Ressourcen knapper und die Erwartungen an Führung steigen. Wer heute Menschen führen will, braucht mehr als Hierarchie und Fachwissen. Gefragt sind Kommunikation, Klarheit, Vertrauen und die Fähigkeit, Teams durch Veränderung zu begleiten.
Dr. Roman Fleischhackl bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung aus Medizin, Industrie und Leadership Development mit und zeigt in diesem Workshop, wie moderne Führung in der Praxis gelingt. Gemeinsam arbeiten die Teilnehmer:innen an realen Herausforderungen, reflektieren eigene Führungsstile und entwickeln konkrete Werkzeuge für ihren Alltag.
Praxisnah, interaktiv und mit dem Ziel, Führung wieder leichter, wirksamer und menschlicher zu machen.
Cancer Nurse und Cancer Care zu Hause
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Die Betreuung einer Cancer Nurse im extramuralen Bereich befähigt Patient:innen, mit ihrer Erkrankung besser umzugehen. Nebenwirkungen der Therapie können dann behandelt werden, wenn sie auftreten – zu Hause. In dem Workshop wird neben der Vorstellung des Berufs der Cancer Nurse mit Hausbesuchen ein Training durchgeführt, welches gegen eine der häufigsten Nebenwirkungen hilft: die periphere Polyneuropathie. Ein direkt Betroffener berichtet ebenfalls von seinen Erfahrungen.
TBA
Women Are Half the Population, Not a Special Interest Group
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Frauengesundheit ist weit mehr als ein medizinisches Spezialthema – sie betrifft die Gesundheitssysteme, die Forschung und die Versorgung als Ganzes. Dennoch bestehen bis heute erhebliche Unterschiede bei Diagnose, Behandlung und wissenschaftlicher Evidenz. Viele Beschwerden werden zu spät erkannt, Forschungslücken bleiben bestehen und die spezifischen Bedürfnisse von Frauen werden nicht ausreichend berücksichtigt.
Dieses Format beleuchtet die drängendsten Fragen der Frauengesundheit und zeigt auf, wie wir Forschung, Versorgung und Gesundheitskompetenz weiterentwickeln können. Denn eine bessere Frauengesundheit bedeutet nicht nur mehr Chancengleichheit, sondern bessere Gesundheit für die gesamte Gesellschaft.
Sexuelle Gesundheit: offen, informiert, vorurteilsfrei
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Sexuelle Gesundheit – mehr als Aufklärung.
Sexuelle Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens – und dennoch wird kaum über sie gesprochen. Dabei geht es um weit mehr als Verhütung oder sexuell übertragbare Erkrankungen. Es geht um Körperwissen, Beziehungen, Selbstbestimmung, Prävention und die Fähigkeit, informierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen.
In diesem interaktiven Workshop beleuchten wir, warum sexuelle Gesundheit ein zentraler Faktor für Lebensqualität und Gesundheit ist. Gemeinsam diskutieren wir aktuelle Herausforderungen, räumen mit Mythen auf und zeigen auf, wie Aufklärung, Prävention und Gesundheitskompetenz dazu beitragen können, Menschen in allen Lebensphasen zu stärken.
Ein offener Austausch über ein Thema, das jede:n betrifft – und viel häufiger auf die Gesundheitsagenda gehören sollte.
Reverse Pitch
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Was passiert, wenn man die Spielregeln umdreht? Beim Reverse Pitch stehen nicht die Start-ups auf der Bühne, sondern Investor:innen! Sie präsentieren ihre Investmentthese, ihre Schwerpunkte und zeigen, wonach sie bei Gründer:innen und Innovationen wirklich suchen.
Im zweiten Teil wechseln wir vom Pitch zum Dialog: In einem offenen und vertrauensvollen Rahmen haben Start-ups die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die Investor:innen zu richten – von Investmentkriterien über Entscheidungsprozesse bis hin zu den Dos and Don'ts im Fundraising.
Eine seltene Gelegenheit für ehrliche Einblicke, wertvolle Kontakte und vielleicht sogar den Beginn einer vielversprechenden Partnerschaft.
Quo vadis Gesundheit?
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Wohin steuert unser Gesundheitssystem? Zum Abschluss des Bühnenprogramms wagen wir den Blick nach vorn – auf Trends, Chancen und die Weichen, die wir heute stellen müssen, um die Gesundheit von morgen zu sichern.
Zwischen Innovationsversprechen und Versorgungsrealität - Wie verändert AI das Gesundheitssystem?
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Wir sprechen über künstliche Intelligenz, Präzisionsmedizin und digitale Innovationen im Gesundheitswesen. Gleichzeitig erleben Patient:innen und Gesundheitsberufe täglich Herausforderungen, die wenig mit fehlender Technologie zu tun haben: fragmentierte Versorgung, fehlende Prävention, Informationsverluste an Schnittstellen und Systeme, die kaum aus ihren eigenen Daten und Erfahrungen lernen.
Die zentrale Frage lautet daher nicht: Wie bringen wir mehr KI ins Gesundheitssystem?
Sondern: Wie schaffen wir ein Gesundheitssystem, das kontinuierlich lernt, sich verbessert und Technologie zum Nutzen der Menschen einsetzt?
In dieser interaktiven Session diskutieren wir die Lücke zwischen Innovationsversprechen und Versorgungsrealität. Gemeinsam beleuchten wir, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit aus einzelnen digitalen Lösungen ein adaptives, lernendes Gesundheits- und Versorgungssystem entsteht – eines, in dem Mensch und KI gemeinsam bessere Entscheidungen treffen.
Die Session lädt Expert:innen aus Versorgung, Forschung, Technologie, Politik und Gesellschaft ein, ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam die Bausteine zukünftiger lernender Gesundheitssysteme zu entwickeln.
Closing Keynote: Der Mona-Lisa-Effekt der Gesundheit
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Wenn KI zum Gegenüber wird – und Vertrauen zur wichtigsten Medizin.
Künstliche Intelligenz verändert die Gesundheitswelt nicht irgendwann. Sie verändert sie jetzt. Was gestern noch nach Zukunftsmusik klang, wird heute zur neuen Realität: KI-Agenten, Avatare und intelligente Assistenzsysteme beginnen, Menschen durch Prävention, Diagnose, Behandlung, Pflege und Alltag zu begleiten.
Stellen wir uns vor: Ein Mensch bereitet sich nicht mehr allein auf ein Arztgespräch vor. Ein KI-Agent hilft, Symptome einzuordnen, Fragen zu formulieren, Befunde verständlicher zu machen und die nächsten Schritte besser zu verstehen. Nach der Diagnose erinnert er an Termine, erklärt Therapiepläne, unterstützt Angehörige und begleitet auch dort, wo unser Gesundheitssystem heute oft zu wenig Zeit hat: im Alltag der Menschen.
Doch wer dabei nur an die klassische Patient Journey denkt, greift zu kurz. Die Patient Journey ist wichtig, aber sie ist nur ein Ausschnitt. Gesundheit beginnt nicht erst dann, wenn wir Patient:innen werden. Sie beginnt lange davor – in unserem Verhalten, in unserer Lebenswelt, in unseren Daten, in unserer Gesundheitskompetenz und in der Frage, ob wir den richtigen Informationen zur richtigen Zeit vertrauen können.
Genau hier entsteht der Mona-Lisa-Effekt der Gesundheit: Wenn digitale Systeme nicht mehr nur Antworten geben, sondern zu einem Gegenüber werden. Wenn sie zuhören, erklären, erinnern, einordnen, begleiten und vielleicht sogar handeln. Dann reden wir nicht mehr nur über Technologie. Dann reden wir über Beziehung, Verantwortung und Vertrauen.
In seiner Closing Keynote zeigt Nahed Hatahet, warum KI die Gesundheitsreise der Menschen grundlegend verändern wird – von der Patient Journey hin zu einer umfassenden Health Journey. Er beleuchtet, welche Chancen KI-Agenten für Versorgung, Prävention, Pflege und Gesundheitskompetenz eröffnen, aber auch, warum Echtheit, Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und menschliche Verantwortung zu zentralen Erfolgsfaktoren werden. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Was kann KI in der Medizin leisten? Die entscheidende Frage lautet: Wem vertrauen wir, wenn KI Teil unserer Gesundheit wird?
Am Ende geht es nicht um Maschinen. Es geht um Menschen. Und um eine digitale Gesundheitszukunft, die nicht nur effizienter, sondern menschlicher, gerechter und vertrauenswürdiger werden muss.
#EsgehtumdenMenschen
HEALTH MAKERS AWARDS
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Die HEALTH MAKERS AWARDS sind der festliche Höhepunkt des Tages. Gemeinsam feiern wir jene Menschen, Projekte und Visionen, die Gesundheit neu gestalten und Innovation mit Wirkung verbinden. Ausgezeichnet werden Initiativen, die Prävention stärken, neue Wege gehen und zeigen, wie die Zukunft eines gesünderen Österreichs aussehen kann. Sei bei dieser tollen Preisverleihung dabei!
Programmstand vorläufig — Speaker teils angefragt, Änderungen vorbehalten.
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Foodbike Jause am Rad
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1255 Minuten Programm
am HMF
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Smoothiebike Selbst erradelt